Mensa Team

Herr Martin Blecher ist der Leiter der Mensa in Nürtingen (Neckarsteige). Seine Stellvertretung, Frau Petra Hofmann, war ebenfalls bei dem netten Kamingespräch dabei, welches sich nicht nur um das Thema Essen drehte.

Sind Sie verheiratet und haben Sie Familie?

Herr Blecher: Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder – einen Sohn im Alter von 20 Jahren und eine Tochter im Alter von 23 Jahren.

Frau Hofmann: Ich bin nicht verheiratet, habe allerdings eine Tochter, die 21 Jahre alt ist.


Angenommen Sie wandern aus… wohin würde es Sie verschlagen?

Herr Blecher: Ich fühle mich in Deutschland am wohlsten. Die Ostsee ist mein zweites Zuhause. Wenn ich jedoch auswandern sollte, dann am ehesten nach Irland – die Natur dort gefällt mir sehr gut.

Frau Hofmann: Auswandern ist eher nichts für mich – ich fühle mich jedoch in Ostfriesland, dort wo ich her komme, sehr wohl.

 

Wenn Sie an der HfWU etwas verbessern könnten, was wäre das?

Herr Blecher und Frau Hofmann: Die Ansichten mancher Studenten. Ein Beispiel: die weißen Tassen bei den Kaffeeautomaten – sie sollten nach Gebrauch zurückgebracht werden. Außerdem ärgert es uns, dass manche Studenten die Cafeteria am Abend nicht sauber verlassen und wir morgens erst einmal wieder alles aufräumen müssen.

 

Mit welchen 2 Stars würden Sie gerne Essen gehen? Mit welchen waren Sie schon essen?

Herr Blecher: Bis jetzt leider mit niemandem, allerdings würde ich sehr gerne mit Peter Maffay Essen gehen – mir gefällt die Musik und ich finde sein soziales Engagement sehr gut.

Frau Hofmann: Ich würde sehr gerne mal mit Brad Pitt Essen gehen und das nicht nur weil er gut aussieht, sondern weil er auch ein guter Schauspieler ist.

 

Welche Person hat Sie in Ihrem Leben am meisten beeindruckt? Warum?

Herr Blecher: Ich hatte einmal einen Chef in Detmold, welcher früher Standesbeamter war. Dieser hatte, in seinem doch schon betagteren Alter, eine Pommes Bude und später direkt daneben ein Restaurant eröffnet. Diese Person hat mich besonders beeindruckt, vor allem auch als er einmal sagte: „Ich möchte keine Mitarbeiter, die 100% leisten, sondern nur welche, die 98% leisten. Ansonsten gibt es ja keinen Spielraum für Steigerungen mehr“.

 

Reisen Sie gerne? Wohin wollen Sie noch reisen?

Herr Blecher: Ich reise gerne – vor allem innerhalb Deutschlands. Fliegen ist jedoch nicht so mein Fall, das bin ich bis jetzt nur einmal. Aber nach Barcelona, da würde ich sogar hinfliegen. Ansonsten natürlich, wie bereits erwähnt, Irland ist eines meiner Ziele.

Frau Hofmann: Ich reise nicht so viel.

 

Was würden Sie mir einer Million Euro machen?

Herr Blecher: Ich würde die Wohnung abbezahlen, einen Teil für die Kinder und die Rente weglegen und später reisen.

Frau Hofmann: Ich würde einen Teil erst einmal anlegen und einen Teil auch für meine Tochter weglegen.
 

Wer war/ist Ihr Vorbild?

Herr Blecher: Ich habe kein richtiges Vorbild.

Frau Hofmann: Mein verstorbener Vater ist mein Vorbild.

 

Welchen Film haben Sie bei Ihrem letzten Kinobesuch gesehen?

Herr Blecher: Zuletzt habe ich mit meiner Frau, auf Anraten meiner Tochter, „Fack ju Göthe“ angeschaut, welcher sehr lustig war. Davor waren es „Ziemlich beste Freunde“ und „Erbarmen“ nach dem Roman von Jussi Adler Olsen, welcher ziemlich an die Nieren ging.

Frau Hofmann: Ich war zuletzt mit meiner Tochter in „Twilight“.

 

Wie lange sind Sie schon an der HfWU tätig?

Herr Blecher: Ich bin seit September 2005 beim Studierendenwerk Tübingen-Hohenheim – nach einem Monat Einarbeitung habe ich dann die Leitung der wieder eröffneten Mensa (nach Umbau) in Nürtingen übernommen.

Frau Hofmann: Ich bin bereits seit 24 Jahren beim Studierendenwerk tätig und arbeite ebenfalls seit der Wiedereröffnung in der Mensa in der Neckarsteige.

 

Essen Sie selbst in der Mensa?

Herr Blecher und Frau Hofmann: Ja, nach getaner Arbeit.

 

Erkennen Sie Studenten wieder?

Herr Blecher und Frau Hofmann: Ja – es freut uns vor allem, wenn als ab und zu auch frühere Absolventen vorbei schauen und Hallo sagen.

 

Kennen Sie Studenten beim Namen?

Herr Blecher und Frau Hofmann: Eher weniger – es ergibt sich kaum.

 

Welche Professoren essen in der Mensa?

Herr Blecher und Frau Hofmann: Wir kennen die Professoren nur vom Sehen und teilweise kennen wir die Namen auch nur durch Sonderveranstaltungen, die in der Mensa stattfinden.

 

Was würden Sie in/an der Mensa verändern?

Herr Blecher: Wir brauchen mehr Platz – der Kühlraum ist zu klein und auch die Essensausgabe könnte größer sein. Dadurch ist der Ablauf recht zäh.

Frau Hofmann: Ich stimme ihm zu – früher war die Mensa größer.

 

Was tun Sie während den Semesterferien?

Herr Blecher und Frau Hofmann: Wir bauen unseren Urlaub und unsere Überstunden ab. Wenn dieser/diese nicht ausreichend sind, arbeite ich auch noch in Hohenheim – diese Mensa hat durchgehend geöffnet (Herr Blecher).

 

Wie viele Sprachen sprechen Sie?

Herr Blecher und Frau Hofmann: Nur eine - fließend deutsch J

 

Was ist Ihre Lieblings-Fernsehsendung?

Herr Blecher: Ich schaue sehr gerne Sportsendungen, vor allem Fußball und Wintersport (Biathlon). Ich bin froh, dass meine Frau sich auch dafür interessiert, so gibt es keine Streitigkeiten deswegen.

Frau Hofmann: Ich schaue auch sehr gerne Fußball, aber auch „Greys Anatomy“.


Was ist Ihr Lieblingsessen?

Herr Blecher: Spaghetti Bolognese und Eintopf mag ich sehr gerne.

Frau Hofmann: Matjes mit Pellkartoffeln finde ich lecker – vor allem am nächsten Tag, wenn der Matjes dann richtig durchgezogen ist und es dazu Bratkartoffeln gibt.

 

Wie schaffen Sie es täglich bei so vielen Studenten entspannt und stets freundlich zu bleiben?

Herr Blecher: Ich bin tiefenentspannt – ich habe viel in der Gastronomie erlebt und habe mir eine gewisse Gelassenheit angeeignet.

Frau Hofmann: Wir geben unser Bestes, den Stress den wir haben nicht auf jemanden zu übertragen.

 

Warum darf man die Beilagen nicht von einem anderen Gericht nachholen?

Herr Blecher und Frau Hofmann: Es ist ja gar kein Problem, das Gericht zu mischen, d.h. eine andere Beilage als vorgegeben zu nehmen, allerdings müssen wir klare Grenzen ziehen, sonst probiert jeder einmal alles durch. Außerdem ist es ansonsten schwierig für uns abzuschätzen, wie viel von den jeweiligen Beilagen benötigt wird.

 

Was ist Ihr größter Wunsch 2015?

Herr Blecher und Frau Hofmann: Gesund zu bleiben. Alles andere ergibt sich von ganz allein.

 

Was passiert mit den Resten, die übrig bleiben?

Herr Blecher und Frau Hofmann: Das kommt auf das Essen an. Manche Dinge kann man nicht noch einmal verwerten. Zum Glück ist das nicht so viel - das wird dann weg geworfen. Die Dinge, die man noch einmal verwerten kann, werden am nächsten Tag als Tellergericht etwas günstiger angeboten.

 

Sind Sie zufrieden mit Ihrem Job?

Herr Blecher und Frau Hofmann: Wir sind beide glücklich und zufrieden.

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